Politik

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Einfach erklärt und umsetzbar gestaltet

Ich möchte gerne politische Themen niedrigschwelliger für andere gestalten, sodass die Selbstwirksamkeit in Bezug darauf möglich werden kann. Dementsprechend stelle ich Dir Inhalte dazu auf meinen Social Media Kanälen und auch hier zur Verfügung, damit Du diese für Dich nutzen und etwas zu entsprechenden Veränderungen persönlich beitragen kannst, 
wenn Du das möchtest!
 

07.07.2026 - ERGÄNZUNG: 
IFG-Reform!

Ergänzend zu den bereits angesprochenen Reformen erscheint es mir fahrlässig hier nicht ebenfalls auf das IFG aufmerksam zu machen, welches uns Transparenz bietet bei internen Geschehnissen der Politiker*innen. Dieses ist nun erneut im Gespräch, es zu reformieren bzw. einzuschränken. Die Änderungen hätten zur Folge, dass das IFG insgesamt an Nutzen verliert und somit aufgehoben wird.

Hierzu ebenfalls gerne CDU/SPD Abgeordnete auf Landesebene kontaktieren (siehe Liste unten), damit sie sich dagegen positionieren. Und/oder an Bundesabgeordnete aus dem eigenen Wahlkreis (HIER finden).

Dann gerne den Zusatz am Anfang ergänzen: „Ich komme aus Ihrem Wahlkreis…“, denn das schafft uns mehr Gehör, bei den Abgeordneten aus unserem eigenen Wahlkreis. Sie wollen sich nämlich mit uns gut stehen und wieder gewählt werden ;-)

Die nachfolgende Mail wurde aus TikTok übernommen und Verfasser*in ist leider unbekannt.

Mail an die Bundesabgeordneten zum kopieren, ggf. bearbeiten und versenden:

Betreff: Bitte gegen die geplante Abschaffung des Informationsfreiheitsgesetzes (IFG) stimmen

Sehr geehrte/r Frau/Herr (Name des Bundesabgeordneten),

als Bürger/in Ihres Wahlkreises [hier Wahlkreis eintragen] wende ich mich mit großer Sorge an Sie bezüglich des Beschlusses des Koalitionsausschusses vom 2. Juli 2026, das Informationsfreiheitsgesetz (IFG) unter Punkt 32 des Reformpakets grundlegend einzuschränken.

Die geplanten Änderungen – ein nachzuweisendes "berechtigtes Interesse" für jede Anfrage, der Ausschluss von Organisationen und Pressevertreter:innen, der Wegfall des Gebührendeckels von 500 Euro sowie die pauschale Schwärzung von Behördennamen – würden das IFG in seiner heutigen Form faktisch abschaffen. Das widerspricht dem Koalitionsvertrag von 2025, der eine Reform "mit Mehrwert für Bürgerinnen und Bürger" vorsah.

Das IFG hat in den vergangenen 20 Jahren wiederholt dazu beigetragen, dass Missstände in Behörden und Ministerien öffentlich wurden. Als Bürgerin, die politische und gesellschaftliche Themen aktiv verfolgt, halte ich diesen Eingriff für einen ernsthaften Rückschritt für die demokratische Kontrolle staatlichen Handelns.

Ich bitte Sie als meine/n direkt gewählte/n Abgeordnete/n, sich innerhalb der SPD-Fraktion gegen diesen Gesetzentwurf einzusetzen und im Bundestag nicht dafür zu stimmen.

Über eine Rückmeldung zu Ihrer Position würde ich mich sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen,

[Dein Name]

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Außerdem passend dazu HIER eine Petition, wer mag!


05.07.2026 - ACHTUNG: GKV-Spargesetz und Rentenreform gehen im Hintergrund unter!

Die Politik hat es mal wieder geschafft die Aufmerksamkeit im Vordergrund auf eine andere, aber auch wichtige Thematik zu richten, nämlich: Reform der Krankschreibung. Doch im Hintergrund passiert etwas entscheidend wichtiges, denn am 10. Juli, also in weniger als 5 TAGEN soll über das GKV-Spargesetz abgestimmt werden. Zudem möchte ich die Stellungnahme von der kassenärztlichen Bundesvereinigung für weiterführende Informationen dazu verlinken und Dir zur Verfügung stellen.

Noch ist es also nicht zu spät und wir können noch etwas bewirken und verändern, indem wir alle die Bundesabgeordneten gezielt anschreiben und auf unsere Seite holen, damit sie dagegen stimmen!

Es ergibt Sinn sich mit dem Anliegen der Abstimmung zum GKV-Spargesetz vor allem an die CDU/CSU und SPD zu wenden, die diesen Gesetzesentwurf aktuell maßgeblich unterstützen. Die Bundesabgeordneten der anderen Parteien stellen sich schon zum Großteil dagegen, siehe z.B. HIER.

Demnach habe ich mir mal die Mühe gemacht, die Bundesabgeordneten aus NRW mit Mail-Adressen aufzulisten.
Meine Mail zum kopieren, ggf. bearbeiten und versenden, findest Du weiter unten. 
Über das Suchportal des Bundestages findest Du die Bundesabgeordneten, die für die weiteren Bundesländer zuständig sind.

Bundesabgeordnete NRW (CDU/CSU und SPD) 
- sortiert nach: Frauen und Männern zwecks Anrede

Frau Sanae Abdi (SPD) 
sanae.abdi@bundestag.de 

Frau Tijen Ataoğlu (CDU/CSU) 
tijen.ataoglu@bundestag.de 

Frau Bärbel Bas (SPD) 
baerbel.bas@bundestag.de

Frau Caroline Bosbach (CDU/CSU) 
Caroline.bosbach@bundestag.de 

Frau Dr. Wiebke Esdar (SPD) 
wiebke.esdar@bundestag.de 

Frau Kerstin Griese (SPD) 
kerstin.griese@bundestag.de 

Frau Serap Güler (CDU/CSU) 
serap.gueler@bundestag.de 

Frau Nadine Heselhaus (SPD) 
nadine.heselhaus@bundestag.de 

Frau Anja Karliczek (CDU/CSU) 
anja.karliczek@bundestag.de

Frau Anne König (CDU/CSU) 
anne.koenig@bundestag.de

Frau Bettina Lugk (SPD) 
bettina.lugk@bundestag.de

Frau Claudia Moll (SPD) 
claudia.moll@bundestag.de

Frau Sabine Poschmann (SPD) 
sabine.poschmann@bundestag.de

Frau Kerstin Radomski (CDU/CSU) 
kerstin.radomski@bundestag.de

Frau Catarina dos Santos-Wintz (CDU/CSU) 
catarina.dossantos@bundestag.de 

Frau Svenja Schulze (SPD) 
svenja.schulze@bundestag.de 

Frau Dr. Katja Strauss-Köster (CDU/CSU) 
katja.strauss-koester@bundestag.de

Frau Astrid Timmermann-Fechter (CDU/CSU) 
astrid.timmermann-fechter@bundestag.de

Frau Kerstin Vieregge (CDU/CSU) 
kerstin.vieregge@bundestag.de 

Frau Elisabeth Winkelmeier-Becker (CDU/CSU) 
elisabeth.winkelmeier-becker@bundestag.de

(ACHTUNG: Anrede anpassen ;-) )

Herr Sascha van Beek (CDU/CSU) 
sascha.vanbeek@bundestag.de

Herr Jens Behrens (SPD) 
jens.behrens@bundestag.de

Herr Peter Beyer (CDU/CSU) 
peter.beyer@bundestag.de 

Herr Hendrik Bollmann (SPD) 
hendrik.bollmann@bundestag.de

Herr Michael Breilmann (CDU/CSU) 
michael.breilmann@bundestag.de 

Herr Ralph Brinkhaus (CDU/CSU)
ralph.brinkhaus@bundestag.de

Herr Dr. Carsten Brodesser (CDU/CSU)
carsten.brodesser@bundestag.de

Herr Benedikt Büdenbender (CDU/CSU) 
benedikt.buedenbender@bundestag.de

Herr Jürgen Coße (SPD) 
juergen.cosse@bundestag.de

Herr Jan Dieren (SPD) 
jan.dieren@bundestag.de

Herr Joachim Ebmeyer (CDU/CSU) 
joachim.ebmeyer@bundestag.de

Herr Lars Ehm (CDU/CSU) 
lars.ehm@bundestag.de

Herr Sebastian Fiedler (SPD) 
sebastian.fiedler@bundestag.de 

Herr Christian Haase (CDU/CSU) 
christian.haase@bundestag.de

Herr Jürgen Hardt (CDU/CSU) 
juergen.hardt@bundestag.de 

Herr Sebastian Hartmann (SPD) 
sebastian.hartmann@bundestag.de

Herr Matthias Hauer (CDU/CSU) 
matthias.hauer@bundestag.de

Herr Marc Henrichmann (CDU/CSU) 
marc.henrichmann@bundestag.de

Herr Thomas Jarzombek (CDU/CSU) 
thomas.jarzombek@bundestag.de

Herr Oliver Kaczmarek (SPD) 
oliver.kaczmarek@bundestag.de

Herr Nicklas Kappe (CDU/CSU) 
nicklas.kappe@bundestag.de

Herr Dr. Georg Kippels (CDU/CSU) 
georg.kippels@bundestag.de

Herr Prof. Dr. Günter Krings (CDU/CSU) 
guenter.krings@bundestag.de

Herr Armin Laschet (CDU/CSU) 
armin.laschet@bundestag.de

Herr Prof. Dr. Karl Lauterbach (SPD) 
karl.lauterbach@bundestag.de

Herr Helge Lindh (SPD) 
helge.lindh@bundestag.de

Herr Dr. Carsten Linnemann (CDU/CSU) 
carsten.linnemann@bundestag.de

Herr Friedrich Merz (CDU/CSU) 
friedrich.merz@bundestag.de

Herr Florian Müller (CDU/CSU) 
florian.müller@bundestag.de

Herr Dr. Rolf Mützenich (SPD) 
rolf.muetzenich@bundestag.de 

Herr Dr. Stefan Nacke (CDU/CSU) 
stefan.nacke@bundestag.de

Herr Wilfried Oellers (CDU/CSU) 
wilfried.oellers@bundestag.de

Herr Mahmut Özdemir (SPD) 
mahmut.oezdemir@bundestag.de

Herr Jens Peick (SPD) 
jens.peick@bundestag.de

Herr Dr. Martin Plum (CDU/CSU) 
martin.plum@bundestag.de

Herr Oliver Pöpsel (CDU/CSU) 
oliver.poepsel@bundestag.de

Herr Thomas Rachel (CDU/CSU) 
thomas.rachel@bundestag.de

Herr Henning Rehbaum (CDU/CSU) 
henning.rehbaum@bundestag.de 

Herr Daniel Rinkert (SPD) 
daniel.rinkert@bundestag.de

Herr Dr. Norbert Röttgen (CDU/CSU) 
norbert.roettgen@bundestag.de 

Herr Stefan Rouenhoff (CDU/CSU) 
stefan.rouenhoff@bundestag.de 

Herr Carl-Philipp Sassenrath (CDU/CSU) 
carl-philipp.sassenrath@bundestag.de

Herr Frank Schwabe (SPD) 
frank.schwabe@bundestag.de 

Herr Stefan Schwartze (SPD) 
stefan.schwartze@bundestag.de 

Herr Detlef Seif (CDU/CSU) 
detlef.seif@bundestag.de 

Herr Jens Spahn (CDU/CSU) 
jens.spahn@bundestag.de

Herr Prof. Dr. Hendrik Streeck (CDU/CSU) 
hendrik.streeck@bundestag.de 

Herr Michael Thews (SPD) 
michael.thews@bundestag.de 

Herr Markus Töns (SPD) 
markus.toens@bundestag.de 

Herr Dirk Vöpel (SPD) 
dirk.voepel@bundestag.de

Herr Ingo Vogel (SPD) 
ingo.vogel@bundestag.de

Herr Dr. Oliver Vogt (CDU/CSU) 
oliver.vogt@bundestag.de 

Herr Daniel Walter (SPD) 
daniel.walter@bundestag.de 

Herr Dr. Klaus Wiener (CDU/CSU) 
klaus.wiener@bundestag.de 

Herr Dirk Wiese (SPD) 
dirk.wiese@bundestag.de

Herr Johannes Winkel (CDU/CSU) 
johannes.winkel@bundestag.de

Herr Serdar Yüksel (SPD) 
serdar.yueksel@bundestag.de

Herr Paul Ziemiak (CDU/CSU) 
paul.ziemiak@bundestag.de 

Es lohnt sich, die Mail auch an den Gesundheitsausschuss zu senden:
Dr. Tanja Machalet (SPD) - Vorsitzende: 
tanja.machalet@bundestag.de 

Dr. med. Stephan Pilsinger (CDU/CSU) - stellvertr. Vorsitzender: 
stephan.pilsinger@bundestag.de

Und/oder an Bundesabgeordnete aus dem eigenen Wahlkreis (HIER finden).
Dann gerne den Zusatz am Anfang ergänzen: „Ich komme aus Ihrem Wahlkreis und ich…“, denn das schafft uns mehr Gehör, bei den Abgeordneten aus unserem eigenen Wahlkreis. Sie wollen sich nämlich mit uns gut stehen und wieder gewählt werden ;-)

Mail an die Bundesabgeordneten zum kopieren, ggf. bearbeiten und versenden:

Beispiel-Betreff: Nein zum GKV-Spargesetz am Freitag!

Sehr geehrte/r Frau/Herr (Name des Bundesabgeordneten),

ich wende mich mit der dringenden Bitte an Sie, sich bei den anstehenden Beratungen und Abstimmungen gegen das geplante GKV-Beitragsstabilisierungsgesetz und dafür einzusetzen, dass die Krankenversicherungsbeiträge - und soweit betroffen, auch die Pflegeversicherungsbeiträge - von Empfänger*innen der Grundsicherung, vormals Bürgergeld, vollständig und kostendeckend aus Steuermitteln finanziert werden.

Derzeit zahlt der Bund für gesetzlich krankenversicherte Leistungsberechtigte pauschale Beiträge an den Gesundheitsfonds. Nach übereinstimmenden Angaben des GKV-Spitzenverbandes und unabhängigen Gutachten liegen diese Pauschalen jedoch deutlich unter den tatsächlichen Kosten der medizinischen Versorgung. Schätzungen zufolge werden lediglich etwa 30 bis 40 Prozent der tatsächlich entstehenden Ausgaben gedeckt. Daraus resultierte in den vergangenen Jahren eine strukturelle Unterdeckung in Milliardenhöhe.

Diese Unterdeckung belastet die gesetzlichen Krankenkassen und führt zu einem Finanzierungsdruck auf das gesamte System der gesetzlichen Krankenkassen. Dies widerspricht dem Solidarprinzip der Sozialversicherung, das auf einer fairen Lastenverteilung beruht.

In Folge dessen steigt die finanzielle Belastung für die Versicherten der GKV und ihre Arbeitgeber*innen durch höhere Zusatzbeiträge. Während andere Versichertengruppen, insbesondere privat Krankenversicherte sich nicht an den GKV-Beiträgen beteiligen, sondern allenfalls über Steuern.

Die Absicherung von Menschen, die Leistungen der Grundsicherung, vormals Bürgergeld, beziehen, ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe und daher in Verantwortung des Staates. Deshalb sollte die Finanzierung der Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträge von Bürgergeld-Empfänger*innen vollständig durch Steuermittel gedeckt werden und darf nicht dauerhaft zulasten der gesetzlich Versicherten erfolgen.

Ich bitte Sie daher, sich im Deutschen Bundestag dafür einzusetzen,

  • die vom Bund gezahlten Pauschalbeiträge für Bürgergeld-Empfänger*innen auf ein nachweislich kostendeckendes Niveau anzuheben,
  • strukturelle Unterfinanzierungen künftig gesetzlich auszuschließen,
  • die Finanzierung dieser Sozialleistung dauerhaft, vollständig und transparent aus dem Bundeshaushalt sicherzustellen,
  • sowie Maßnahmen abzulehnen, die diese Ungleichbehandlung fortführen oder verschärfen.

Eine faire Finanzierung stärkt die gesetzliche Krankenversicherung, entlastet Beschäftigte und Arbeitgeber*innen und sorgt für mehr Transparenz und Gerechtigkeit bei der Finanzierung staatlicher Sozialleistungen.

Ich würde mich freuen, wenn Sie sich bei den anstehenden Beratungen und Abstimmungen entsprechend positionieren und sich für eine nachhaltige und gerechte Lösung einsetzen.

Vielen Dank für Ihre Zeit und Ihr Engagement!

Mit freundlichen Grüßen,

(Dein Name)

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Darüber hinaus gibt es die Möglichkeit sich mit anderen spezifischen Forderungen per Mail an die Bundesabgeordneten zu wenden. Denn das GKV-Spargesetz würde in dem Umfang uns allesamt hart treffen.

Zwei Beispiele habe ich Dir mal rausgesucht: HNO und Hausarztpraxen (beides ebenfalls nur bis zum 10.07.2026 sinnvoll)

Zusätzlich gibt es auch noch einige Petitionen, die ebenfalls sinnvoll zu unterschreiben sind (oft sind aber direkte Mails vor Abstimmungen wirksamer, damit es garnicht erst zu einer positiven Abstimmung für das Gesetzt kommt):

  • Petition Krankenhäuser (diese müssten sonst teilweise schließen)
  • Petition Psychotherapeut*innen (es kommt ansonsten zu massiven Kürzungen der Leistungen und längeren Wartezeiten)
  • Petition Bundesinnungsverband für Orthopädie-Technik (unter anderem würde der Fachkräftemangel durch eine pauschale 3%-Kürzung auf alle Versorgungsverträge in der individuellen Hilfsmittelversorgung verstärkt werden.)
     

Rentenreform: unter anderem automatische Kopplung des Rentenalters an die Lebenserwartung

Nach den Empfehlungen der Rentenkommission soll die Regelaltersgrenze künftig an die steigende Lebenserwartung gekoppelt werden. Dem Vorschlag zufolge würden bei einem Anstieg der Lebenserwartung um ein Jahr acht Monate auf die Lebensarbeitszeit und vier Monate auf die Rentenbezugsdauer entfallen. Nach derzeitigem Stand würde das gesetzliche Renteneintrittsalter dadurch bis 2041 um sechs Monate auf 67,5 Jahre steigen. Ziel ist es, den erwarteten Anstieg der Rentenbeiträge zu begrenzen und gleichzeitig das Rentenniveau langfristig zu stabilisieren.

Die Bundesregierung beabsichtigt, die umfassenden Empfehlungen der Kommission weitgehend unverändert umzusetzen. Sowohl Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) als auch Arbeitsministerin und SPD-Co-Vorsitzende Bärbel Bas sprechen sich dafür aus, das Gesamtkonzept nicht durch Einzeldebatten infrage stellen zu lassen (Quelle: Süddeutsche Zeitung, Zugriff: 05.07.26).

Bis Ende des Jahres 2026 soll die Reform umgesetzt werden. Die Einzelheiten zum Gesetzesentwurf sollen allerdings jetzt schon in der aktuellen Sommerpause besprochen werden (Quelle: Bundestag, Zugriff: 05.06.2026).

Es wird eine Umsetzung diskutiert, die zur Folge hätte, dass Ausbildungs- und Studienjahre nicht mehr angerechnet werden könnten! HIER geht es zu einer Petition dagegen. Außerdem gibt es noch einige weitere Punkte, die die Rentenreform umfassen würde. Diese hat die Internetseite "Steuertipps" sehr übersichtlich und vereinfacht dargestellt (Zugriff: 05.06.2026).
HIER geht es zu einer weiteren Petition gegen eine weitere Erhöhung des gesetzlichen Renteneintrittsalters.

Auch hierzu habe ich eine entsprechende Mail verfasst, die sich vor allem lohnt an die starken Befürworter*innen (CDU/CSU und SPD) zu adressieren (siehe hierzu die oben aufgeführten Kontaktdaten). Außerdem an die Ausschüsse Arbeit und Soziales und Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

Ausschuss Arbeit und Soziales
Vorsitzender: Herr Bernd Rützel (SPD) bernd.ruetzel@bundestag.de 

Ausschuss Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend
Vorsitzende: Frau Saskia Esken (SPD) saskia.esken@bundestag.de


Mail an die Bundesabgeordneten zum kopieren, ggf. bearbeiten und versenden:

Beispiel-Betreff: Nein zu einer unsicheren und unfairen Rentenreform!

Sehr geehrte/r Frau/Herr (Name des Bundesabgeordneten),

die geplante Rentenreform darf nicht zu einer Verschlechterung der Altersvorsorge führen und auch nicht zum Nachteil derer sein, die eine Ausbildung oder ein Studium absolviert haben. Es sollte gesetzlich sichergestellt sein, dass Zeiten der Schulausbildung und des Studiums auch künftig in bisherigem gesetzlichem Umfang und mit unveränderter anteiliger Wertigkeit bei allen Renten und Rentenvoraussetzungen berücksichtigt werden, bei denen dies nach geltendem Recht der Fall ist, z.B. bei der Altersrente für langjährig Versicherte. Egal, ob es um Bildungszeiten in den 1960er oder um Bildungszeiten in den 2020er Jahren geht. Damit das Renteneintrittsalter in Zukunft nicht durch die Hintertür auf z.B. 70 oder 71 Jahre ansteigt.

Zudem wäre eine Kopplung des Rentenalters an die Lebenserwartung mehr als unfair, denn das ist eine durchschnittliche Zahl, die über die individuelle Situation gar nichts aussagt. Es wäre geeigneter nach Beitragsjahren zu gehen, denn es muss möglich sein, dass jemand der im Alter von 20 Jahren arbeitet und einzahlt, früher in Rente gehen kann, als jemand der dies erst mit 30 Jahren tut.

Die gesetzliche Rente darf nicht, auch nicht in Anteilen, vom Kapitalmarkterfolg abhängig gemacht werden. Das ist viel zu risikoreich, sodass es eher für Unsicherheiten sorgen und die Altersarmut verschärfen wird.

Ich fordere Sie daher auf, sich im Bundestag für folgende Punkte einzusetzen:

  • Verlässlichkeit des Rentenniveaus – die Garantie von mindestens 48 % muss erhalten bleiben
  • Keine Abhängigkeit der gesetzlichen Rente von den Kapitalmärkten
  • Keine automatische Anhebung des Renteneintrittsalters durch eine Kopplung an die Lebenserwartung
  • Keine Rentenreform, die Schul- und Studienzeiten im Vergleich zur heutigen Rechtslage schlechterstellt
  • Erhalt einer abschlagsfreien Rente nach 45 Versicherungsjahren/Wartezeit
  • Erhalt der Altersteilzeit als sozialverträglicher Übergang in den Ruhestand
  • Konsequente Bekämpfung der Altersarmut statt weiterer Unsicherheiten und Kürzungen

Eine Rentenreform muss den Menschen Sicherheit geben – nicht Unsicherheit. Wer jahrzehntelang gearbeitet und Beiträge gezahlt hat, verdient eine verlässliche gesetzliche Rente und einen würdevollen Ruhestand. 

Ebenso sollten lernende Menschen weiterhin für ihre Leistung anerkannt werden, denn es schafft die Grundlage dafür, dass unser Land genügend Lehrkräfte, Ingenieurinnen und Ingenieure, Ärztinnen und Ärzte, Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler und viele andere Fachkräfte hat.

Ich bitte Sie, diese Forderungen bei den anstehenden Beratungen zu berücksichtigen und mir Ihre Position hierzu mitzuteilen.

Mit freundlichen Grüßen

(Dein Name)

_______________________________________________

 

04.07.2026 - Aktuell brisantes Thema: Reform der Krankschreibung

Diese Reform dürfen wir nicht so stehen lassen, denn es hätte verheerende Folgen für uns alle!
Passend dazu habe ich bereits eine Petition auf Instagram geteilt und noch eine weitere Petition entdeckt, dessen Wortlaut ich für eine Mail 1 zu 1 übernommen und nur das Format entsprechend angepasst habe.

Die Petitionen verlinke ich Dir auch mal hier zum unterschreiben:
Petition, die ich auf Social Media zuerst geteilt habe und Petition 2. Außerdem HIER noch eine größere Petition für die Kampagne “Stoppt die Krankschreibung ab Tag eins! ”

Es ergibt Sinn, diese Mail an die Vorsitzenden des Gesundheitsausschusses zu senden. Natürlich kannst Du die Mail auch anderen Abgeordneten senden, damit sie sich für dieses Thema einsetzen und dagegen halten! Insbesondere die Abgeordneten auf Landesebene sind dafür geeignet (siehe oben unter Eintrag 05.07.2026).

Mail-Adressen der Vorsitzenden und des stellvertretenden Vorsitzenden (Gesundheitsausschuss):
Dr. Tanja Machalet (SPD) - Vorsitzende: 
tanja.machalet@bundestag.de 

Dr. med. Stephan Pilsinger (CDU/CSU) - stellvertr. Vorsitzender: 
stephan.pilsinger@bundestag.de

Wenn Du die Mail kopierst und versendest, dann achte bitte darauf, dass Du die Anrede entsprechend mit dem Namen des Abgeordneten umänderst und am Ende der Mail Deinen Namen einfügst. Das wirkt dann seriöser :-)

Der Vollständigkeit halber: Du kommst HIER zur Seite der Mitglieder/innen des Gesundheitsausschusses.

 

Mail an die Bundesabgeordneten zum kopieren und versenden:

Sehr geehrte/r Frau/Herr (Name des Bundesabgeordneten),

bitte fordern Sie die Bundesregierung auf,

  • von der geplanten Verpflichtung abzusehen, bereits ab dem ersten Krankheitstag eine ärztliche Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung vorzulegen,
  • und die Möglichkeit der telefonischen Krankschreibung dauerhaft zu erhalten.

Statt zusätzlicher Hürden braucht es eine evidenzbasierte und praxistaugliche Gesundheitspolitik.

Begründung:

Die geplanten Änderungen im Bereich der Krankschreibung werfen erhebliche fachliche, praktische und gesundheitspolitische Fragen auf.

Erstens widerspricht die Verschärfung der Nachweispflicht der aktuellen Studienlage. Untersuchungen des Zentralinstituts für die kassenärztliche Versorgung (Zi) gemeinsam mit der BARMER sowie Analysen der DAK zeigen, dass der gestiegene Krankenstand nicht auf Missbrauch zurückzuführen ist. Vielmehr erklären Nachwirkungen der Coronapandemie und die vollständigere Erfassung durch die elektronische AU einen Großteil der Entwicklung. Ein belastbarer Nachweis, dass strengere Nachweispflichten den Krankenstand senken, fehlt.

Zweitens droht ein gegenteiliger Effekt: Müssen Beschäftigte bereits am ersten Krankheitstag eine Arztpraxis aufsuchen, ist zu erwarten, dass Ärztinnen und Ärzte im Zweifel eher längere Krankschreibungen ausstellen. Kurzzeitige Erkrankungen könnten so unnötig verlängert werden.

Drittens ist eine generelle Verschärfung nicht erforderlich. Arbeitgeber können bereits heute nach § 5 EFZG eine Krankschreibung ab dem ersten Tag verlangen. Eine pauschale gesetzliche Verpflichtung schafft keinen zusätzlichen Mehrwert, sondern erhöht den bürokratischen Aufwand.

Viertens führt die Kombination aus verpflichtendem Arztbesuch ab dem ersten Tag und der Abschaffung der telefonischen Krankschreibung zu einer erheblichen Mehrbelastung der ambulanten Versorgung. Hausarztpraxen sind bereits stark ausgelastet. Zusätzliche Pflichtkontakte bei leichten Erkrankungen binden Ressourcen, die für schwerer erkrankte Patientinnen und Patienten benötigt werden.

Fünftens erhöht insbesondere die Abschaffung der telefonischen Krankschreibung das Infektionsrisiko. Leicht erkrankte Menschen müssten Arztpraxen aufsuchen und könnten dort andere anstecken – insbesondere in der Erkältungs- und Grippesaison oder bei Magen-Darm-Infekten.

Sechstens ist die Nutzen- und Lastenverteilung unausgewogen:

•     Arztpraxen tragen zusätzlichen Aufwand,

•     Krankenkassen finanzieren mehr Behandlungen,

•     Beschäftigte werden stärker belastet,

•     Arbeitgeber erhalten keinen echten 

Zusatznutzen gegenüber der bestehenden Rechtslage.

Die telefonische Krankschreibung hat sich bewährt: Sie entlastet Praxen, reduziert Infektionsrisiken und ermöglicht eine unkomplizierte Versorgung bei leichten Erkrankungen. Ihre Abschaffung wäre ein Rückschritt.

Bitte setzen Sie sich daher für eine Gesundheitspolitik ein, die auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basiert, die Versorgung effizient organisiert und unnötige Belastungen vermeidet.

Herzlichen Dank!
 

Mit freundlichen Grüßen,

(Dein Name)

© 2025 Copyright - Lara Katharina Aberle. Alle Rechte vorbehalten.

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