Unterstützung in Krisensituationen
Auf dieser Seite findest Du Informationen über externe Hilfsangeboten, die Dir professionelle Unterstützung bieten. In Zeiten in denen Du eine akute psychische Versorgung benötigst, also auch an Wochenenden und/oder nachts, kannst Du versuchen, das für Dich zuständige pflichtversorgende psychiatrische Krankenhaus zu erreichen. Tagsüber am besten unter Hinzuziehung Deines Hausarztes.
Die Rheinischen Kliniken Bonn (Tel. 0228/55-0) leisten die Pflichtversorgung für Eitorf und Hennef sowie Teile des Windecker Ländchens, d.h. bei entsprechender Notwendigkeit hast Du als Einwohner/-in des Kreises jederzeit die Sicherheit, dort behandelt und stationär aufgenommen zu werden.
Für Einwohner/-innen aus dem Kreis Altenkirchen ist das Antonius-Krankenhaus in Wissen (Tel. 02742/706-0), für den Kreis Neuwied das St. Antonius-Krankenhaus Waldbreitbach (Tel. 02638/9239), für den Westerwaldkreis die RheinMoselFachKlinik Andernach (Tel. 02632/407-0) und für den Kölner Kreis die LVR-Klinik Köln (Klinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie) unter der Telefonnummer 0221 89930 (über die Pforte der Klinik, Adresse: Wilhelm-Griesinger-Str. 23, 51109 Köln) zuständig.
Abends / nachts / am Wochenende oder wenn Dein Hausarzt nicht erreichbar ist, kannst Du Dich direkt dorthin wenden. Sinnvoll ist die vorherige telefonische Kontaktaufnahme, damit das Krankenhaus etwaige Vorbereitungen treffen und Dir eventuell notwendige Informationen geben kann.
Weitere Unterstützung
> Lebensgefahr: Wähle immer die 112 (Rettungsdienst/Notarzt).
> Nicht lebensbedrohliche psychische Krisen: Die 116 117 vermittelt den ärztlichen Bereitschaftsdienst (auch abends/Wochenende).
> Telefonseelsorge: Rund um die Uhr erreichbar unter 0800 1110111 oder 0800 1110222 (anonym und kostenlos).
> https://krisenchat.de/ (bis 25 Jahre)
> Hilfetelefon ´Gewalt gegen Frauen´: 0800 011 6016
> Für Betroffene von häuslicher Gewalt siehe: https://staerker-als-gewalt.de/
> Nummer gegen Kummer für Eltern von betroffenen Jugendlichen: 0800 1110 500
> Für Notfälle aus dem psychiatrischen Kinder- und Jugendbereich können Sie die Medizinische Kinderschutzhotline anrufen: 0800 19 210 00
> Nationales Suizid-Präventionsprogramm: www.suizidpraevention.de
> Deutsche Gesellschaft für Suizidprävention: www.suizidprophylaxe.de
> Angebote für Angehörige um Suizid: www.agus-selbsthilfe.de
Die Vermittlung von Therapieplätzen, vor allem angesichts der aktuellen Kürzungen der Honorare von Psychotherapeut*innen um 4,5 %, kann viel Zeit in Anspruch nehmen. Es gibt ein von manchen großen Kassen (wie z.B. Barmer) gefördertes Online-Programm für Videosprechstunden. Jedoch auf einen Umfang von 24 Stunden begrenzt und nicht für alle Krankheitsbilder geeignet. Die Therapie kann hier meist innerhalb weniger Wochen beginnen, anstatt über 1 Jahr auf einer Warteliste zu stehen.
Weitere Informationen hierzu findest Du auf der Internetseite des Anbieters: